Konzeption und Selbstverständnis

Y – Zeitschrift für Atopisches Denken. Philosophie, Psychoanalyse und Kulturwissenschaften versteht sich als Medium atopischen Denkens, eines bewegten Denkens ohne Ort und akademisch-disziplinäre Einengung und Verfestigung.

Die Zeitschrift möchte dazu Psychoanalyse, Philosophie sowie Kunst und Kulturwissenschaften in ein kritisches, offenes Gespräch miteinander bringen, ohne dieses in disziplinär eingeschliffenen Bahnen verlaufen zu lassen. Ein polylogisches Gespräch dieser Perspektiven ermöglicht stattdessen eine fruchtbare, multi- wie transdisziplinäre Vermittlung und wechselseitige Kritik der Perspektiven von Philosophie, Psychoanalyse, Kulturwissenschaften und Kunst.

Dabei liegt eine besondere Aufmerksamkeit auf dem Potential dieser pluralen Perspektiven, theoretisch, klinisch, wissenschaftlich oder künstlerisch, nicht nur Sinn, sondern gerade auch den Nichtsinn, den „Absinn”, anders gesagt die „Subversion des Sinns” zur Sprache zu bringen.

Dies schlägt sich auch im Titel der Zeitschrift nieder, da Lacan, von dem sich der Name Y inspirieren lässt, mit diesem den Nichtsinn, das Reale, andeutet und zugleich im Zusammenschluss der drei Linien des Y an einem Punkt, dem Tripelpunkt, den Ort von Wahl und Entscheidung erblickt.

Y verknüpft akademische, klinische und kulturelle Diskurse und richtet sich entsprechend ebenso an Wissenschaftler und Kliniker wie an Kulturschaffende. Die Zeitschrift erscheint im Blogmodus und veröffentlicht psychoanalytische, philosophische, künstlerische und kulturwissenschaftliche Artikel, die in ihrer Thematik, Form oder Arbeitsweise, einem atopischen Denken verbunden sind.



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